Über uns
„Die globale, ökologische und soziale Schieflage gefährdet den Wohlstand auch in den Industrieländern.“ Diese Aussage erschien vielen eher fern und theoretisch, als sich 2003 in Deutschland die Global Marshall Plan Initiative gründete. Seitdem ist Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgegangen.
Die Mitte der Gesellschaft schrumpft. Zunehmende Ungleichheit als eine Folge der ökonomischen Globalisierung gefährdet den Konsens, auf den sich die Republik gründet. Eine Umkehr dieser Entwicklung wird zur Überlebensfrage unserer freiheitlichen Demokratie.
Der Versuch, die Spaltung in „Arm und Reich“ durch die Rückkehr zu längst überwunden geglaubten Ideologien der Spaltung in „Gut und Böse“ zu überwinden, bringt keine Lösung. Der Rückzug auf die nationale Ebene als Schutz vor einer vermeintlichen Bedrohung „von Außen“ ist Fiktion. Notwendige Veränderungen bei uns brauchen – sollen sie Aussicht auf Bestand haben – eine gerechte Gestaltung des globalen Umfelds. Sich darauf zu beschränken, reicht allerdings nicht aus. Ökonomische, ökologische und soziale Gerechtigkeit wird auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Handelns geschaffen, auf der Globalen, aber auch auf der Lokalen. Weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft beginnt vor Ort.
Deshalb haben wir das Ökosoziale Forum Deutschland gegründet. Unter dem Motto „Einigkeit im Ziel und Vielfalt im Handeln“ schaffen wir mit ihm eine integrative Dialog- und Handlungsplattform. Mit dem Ziel, Menschen in einer effizient arbeitenden Organisation zusammen zu bringen, die an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft mitwirken. Damit Menschen ihre individuellen Potenziale gemeinsam entfalten. Um die Ziele der Global Marshall Plan Initiative politisch umzusetzen.

